Kultur zieht ein

Während der Umbaumaßnahmen entstanden Ideen für gemeinsame Veranstaltungen und Feste im Theken- und Clubraum. Der morbide Charme des Unfertigen regte die Phantasie aller an. Gäste aus ganz Deutschland kamen zu den lateinamerikanischen Tangolandpartien und füllten das Haus mit neuem Flair. Die „Mitte“ inspirierte.

Die Brelinger gründeten Ende 2005 einen zweiten Verein, den Kulturverein Brelinger Mitte e.V. der, als Nutzer der unteren Etage, die kulturellen Aktivitäten koordiniert.

Pfingsten 2006 erlebte Brelingen sein erstes kulturelles Großereignis seit der „1000 Jahrfeier“ 1990. Die Brelinger Mitte lud zu „Kultur im Dorf“ ein. Ein ganzes Dorf war beteiligt, erlebte Kunst und Künstler, war Gastgeber für Musiker und eine ganze Region genoss Kultur. Von da an, wollten die vielen engagierten Brelinger nicht mehr aufhören, Kultur in Brelingen zu erleben und zu organisieren.

Veranstaltungsprogramn

Seit Herbst 2007 gibt der Kulturverein zweimal im Jahr sein Veranstaltungsprogramm heraus und hat sich einen Namen in der Region sowohl bei den Besuchern als auch bei den Künstlern geschaffen. Der Kulturverein Brelinger Mitte ist ein verlässlicher Partner in der Planung und Realisierung von Kulturveranstaltungen geworden. Viele neue Ideen sind seit 2006 entstanden und ausprobiert worden. Und, weil auch wenn die Mittel begrenzt sind, hört der Ideenfluss nicht auf. Die Reihe „Winterjazz“ in Kooperation mit dem Orgelbauverein der Kirchengemeinde St. Martini brachte weitere musikalische Highlights. (http://www.winterjazz-brelingen.de/)

Impressionen - Musikalischer Salon

Celtic Contrast 2006
Lars Störmer Quartett 2007
Wohnraumhelden 2008
Ole Wegner Trio 2009

Keks und Kunst

Keksbuch

Im Dezember 2006 lud der Kulturverein erneut zu einem Kulturgenuss ein: „Keks und Kunst“.

Inzwischen eine Institution in der Wedemark. In der Vorweihnachtszeit backen die Brelinger ihre Lieblingskekse und bieten sie zum Verkauf an. 60 Kilo Kekse, deren Erlös jedes Mal der weiteren Programmgestaltung und Renovierungsarbeiten zu gute kommt. Jedes Jahr macht der Keks- und Kunstladen mit einer neuen gestalterischen Idee auf sich aufmerksam. Kekse backen und verzieren, Pralinen herstellen - alles kann in Workshops in der Mitte erlernt werden. In 2008 wurde „Keks und Kunst“ vom Ministerium für Wissenschaft und Kultur und dem Fonds Soziokultur gefördert. Die hannoversche Künstlerin Inge-Rose Lippok erfragte bei den Bäckerinnen ihre Lieblingsrezepte und gestaltet Objekte wie Buchseiten, die plastisch die Geschichten wiedergaben.

In 2009 fanden zum Thema Keks und Kunst, angeleitet durch die ortsansässigen Künstler Sabine Glandorf und Arne Geldermann, in der Brelinger Grundschule Projekttage statt. Die Schüler durften ihren „Lieblingskeks“ auf einer Holzunterlage gestalten.

Männerkochgruppe

Leben im Haus

Inzwischen bietet das Haus regelmäßig unterschiedlichen Gruppen ein Zuhause.

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